Frauenärtzin, Geburtshilfe und Homöopathie

Myome

myomeMyome sind gutartige Muskelknoten der Gebärmutter. Jede 9.-10. Frau ist davon betroffen. Wie Myome entstehen
ist noch unklar. Genetische (vererbbare) Ursachen sind am wahrscheinlichsten. Das Wachstum der Myome ist außerdem hormonabhängig. Daher verkleinern sich die Myome oft in der Menopause.
Myome können viele Beschwerden machen oder auch gar keine. Die häufigsten Symptome sind Blutungsstörungen mit Anämie in Form von zu langen oder zu starken Menstruationen. Manchmal verspüren die Patienten auch Druckgefühle im Bereich der Blase oder des Unterbauches. Wir empfehlen Ihnen zur Frühdiagnostik von Myomen regelmäßige jährliche Vaginalsonographien. Einzelheiten darüber finden Sie unter Mein Praxisangebot. Myome können gelegentlich auch zur Sterilität führen. Manchmal ist dann auch eine operative Therapie erforderlich.
Myome können aber auch durch die Homöopathie günstig beeinflusst werden. Das Ziel der homöopathischen Methode besteht darin, dass die Myome sich verkleinern oder nicht noch mehr wachsen. Bei mehr als 4 Myomknoten ist es manchmal sinnvoll, eine Kernspinuntersuchung zu veranlassen. Für die medikamentöse schulmedizinische Behandlung gibt es mehrere Medikamente mit verschiedenen Nebenwirkungen (GN-RH-Analoga haben leider einen Rebound-Effekt, d.h. nach Absetzen der Medikamente kehren die Symptome oft wieder). Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns bitte an.